Jens Steube berichtete von zwei Verwundbarkeiten in webfs, einem leichtgewichtigem HTTP-Server für statische Inhalte.
CAN-2003-0832 - Wenn virtuelles Hosting aktiviert ist, kann ein entfernter Client »..« als den Hostnamen in einer Anfrage angeben, was es erlaubt, eine Verzeichnisübersicht oder Dateien oberhalb des Dokument-Wurzelverzeichnisses zu erhalten.
CAN-2003-0833 - Ein langer Pfadname könnte einen auf dem Stack
vorgesehenen Puffer überlaufen lassen, was die Ausführung von willkürlichem
Code erlaubt. Um diese Verwundbarkeit auszunutzen, würde es notwendig sein,
Verzeichnisse auf dem Server an einem Ort zu erstellen, auf den vom
Webserver zugegriffen werden kann. Im Zusammenhang mit
CAN-2003-0832 könnte dies ein weltweit schreibbares Verzeichnis wie
/var/tmp sein.
Für die aktuelle stable Distribution (Woody) wurden diese Probleme in Version 1.17.2 behoben.
Für die unstable Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 1.20 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihr webfs-Paket zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.